Reichsabtei St. Maximin

Die ehemals bedeutende Benediktiner-Abtei erlitt, wie viele andere mitteleuropäische Klöster, das Schicksal der Säkularisierung. Per Dekret wurde 1802 die Abtei enteignet, nachdem bereits seit 1794 Revolutionstruppen ein Lazarett dort eingerichtet hatten. 1805 befahl Napoleon die Errichtung einer Handwerkerschule, die jedoch nie eingerichtet wurde. Nach 1815 wurden vier Geschossdecken in die Abteikirche eingezogen, um Platz für die Truppen zu schaffen. 1932 ging dann das Gebäude und ein Großteil des Geländes an das Bistum über. Ab den 70er Jahren wurde über einen neue Nutzung und Sanierung nachgedacht.

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